Eine Hundsruten-Verwandte?
Ihre Form brachte ihnen im Volksmund ihren
derzeitigen Namen ein, ihre Lebensweise ist
noch kaum bekannt.
Ihre Verwandtschaft ist jedoch eindeutig
in der Pilzwelt zu suchen, wahrscheinlich
in der Gruppe der "Rutenpilze":
Wie Mutinus elegans (auch Hundsrute
genannt), entwickeln sich die Drachenzähne
aus einem kugeligen Fruchtkörper (Hexenei).
Die zugespitzte Hutform ist nicht deutlich
vom Stiel abgesetzt. Sie weisen eine helle,
beinahe weiße Außenhaut auf, die sich im
Laufe des Wachstums zunehmend mit einem
feinen Netz von Rissen überzieht (ver-
gleichbar mit netzstieligen Pilzen wie
dem Hexenröhrling).
Ob sie sich auch durch eine sporenerzeugende,
verschleimte Fruchtschicht und mithilfe von
Insekten vermehren, muß noch untersucht
werden. Auch, ob sie dazu einen genauso
strengen Geruch als Lockmittel einsetzen.
Im Winter ziehen sich die Drachenzähne
- genauso wie Pilze - völlig zurück.
DRACHENZÄHNE
KELBASSA'S PANOPTIKUM
Detlef Kelbassa Corinna Kuhn
Neuerscheinung:
Peter Jankes neues Buch
ist erschienen!
Mit Abbildungen unserer Drachenzähne!
Das freut uns sehr!